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Desaströser Auftritt in Oberhausen

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Erstellt am 25. März 2013 Zugriffe: 786

 

Nur ein Tor, ein Pünktchen und kein Sieg – so lautet die vernichtende Bilanz des HSC beim 2. Qualifikationsturnier für die RWW-Revier-Hallenmasters 2013. Die Mannschaft um Kapitän Kai Wesler verabschiedete sich am Samstag sang- und klanglos bereits nach der Vorrunde. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Auftritt letztlich nicht in die Wertung eingeht und der HSC seine dritte und letzte Chance zur Qualifikation nutzt.

Der Tag begann für den HSC mit einigen schlechten Nachrichten. Zunächst war der Kader entgegen der allgemeinen Erwartung besonders im Abwehrbereich sehr spärlich besetzt, einzig Felix Heberling stand als Defensivspezialist zur Verfügung. Zudem fiel nicht nur – wie befürchtet – Philip Garden kurzfristig aus, sondern auch noch Sebastian Lobach, der Freitagnacht von einem Virus heimgesucht wurde. Doch damit war das Ende der Schreckensmeldungen noch lange nicht erreicht: Da Ex-Spieler und Edel-Fan Jochen Herbertz am Freitagabend seinen 25. Geburtstag feierte, waren große Teile des Aufgebots weder ausgeschlafen noch nüchtern.

Im ersten Spiel des HSC gegen die NSG Nipponboys fiel das aber noch nicht weiter auf. Im Gegenteil: Die Navyblauen schienen nahtlos an die starken Leistungen aus dem ersten Qualifikationsturnier an gleicher Stelle anzuknüpfen. Die Rheinberger dominierten die Partie und kamen zu zahlreichen – teils hochkarätigen Chancen. Dass es am Ende dennoch beim 0:0 blieb, hatte der HSC gleich in doppelter Hinsicht Felix Heberling zu verdanken. In der Defensive agierte Hebel gewohnt umsichtig, in der Offensive fehlte der Nummer 5 jedoch trotz Kreisliga-A-Erfahrung (!) die nötige Übersicht, als er frei vor dem Torwart scheiterte, anstatt auf den mitgelaufenen René Winkels quer zu legen.

Im zweiten Spiel wären die Navyblauen über solch eine Torchance jedoch schon froh gewesen – gegen den FC Schnittlich Senden war das Team über weite Strecken chancenlos. Über die gesamte Spielzeit kam der HSC nicht richtig in die Zweikämpfe und machte es den technisch überzeugenden Sendenern schlichtweg zu einfach. So zum Beispiel René Winkels, der sich vor dem 0:1 mit einer allzu schlichten Körpertäuschung austricksen ließ. Letzten Endes ging die 0:2-Schlappe völlig in Ordnung.

Aufgrund der anderen Ergebnisse musste der HSC im dritten Spiel nun unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben. Dabei traf man mit den Klosterbrüdern Bottrop um Captain Jack Sparrow auf alte Bekannte. Beim ersten Aufeinandertreffen ging es nach einem 0:0 ins Elfmeterschießen. Der HSC war damals jedoch trotz vierminütiger Unterzahl die bessere Mannschaft. Dementsprechend offensiv gingen die Navyblauen auch in dieses Alles-Oder-Nichts-Spiel. Spielerisch konnte das Team dabei durchaus zulegen, jedoch lag man bereits früh durch einen haltbaren Schuss mit 0:1 hinten. Im Kampf gegen die Uhr musste der HSC immer weiter aufmachen und fing sich in den letzten Minuten noch zwei Kontertore – Endstand 0:3, das Turnier war gelaufen.

Das vierte und letzte Spiel gegen Soccer World Oberhausen war deshalb nur noch Makulatur. Erneut patzte der nicht gut aufgelegte Holger Striewe, erneut lief beim HSC im Offensiv-Spiel nicht allzu viel zusammen. Erwähnenswert bleibt dennoch, dass sich die Navyblauen wenigstens mit einem Ehrentreffer aus dem Turnier verabschiedeten: Nach schöner Vorarbeit von Kai Wesler netzte Oliver Heberling zum zwischenzeitlichen 1:2 aus HSC-Sicht ein. Doch es sollte bei der reinen Ergebniskosmetik bleiben, am Ende verlor das Team mit 1:3.

Das einzig Positive an diesem Samstag ist letztlich der Modus der Qualifikation: Da nur die beiden besten Turnierergebnisse für die Qualifikation gewertet werden, besteht die Möglichkeit, den desaströsen Auftritt beim dritten Qualifikationsturnier in Oberhausen in einigen Wochen noch wett zu machen. Um sich für die RWW-Revier-Hallenmasters zu qualifizieren bedarf es aber einer gewaltigen Steigerung.

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